Sonntag, 6. Februar 2011

Milford

Der Milford Sound ist so ziemlich die Touristen-Attraktion auf der Südinsel: Beiderseits des Fjords fallen steile Hänge direkt ins Wasser hinab, der höchste Gipfel ist 1.600 Meter hoch. Goldenes Sonnenlicht erleuchtet die Felswände, grün und grau schimmernd. Das tiefblaue Wasser glitzert von Sonnenstrahlen, der Himmel ist von intesivster Farbe und die Delphine springen durch die Bugwelle des Schiffes. Das Panorama ist einfach umwerfend und die jungen, wohlgeformten jungen Touristinnen liegen sich weinend vor Rührung in den Armen…

Soweit die Theorie.

Ich habe wohl so ziemlich den lausigsten Tag in den letzten Monaten erwischt, es goss aus Kübeln, die Sicht war so ungefähr null (soviel zum Gipfel von 1.600 Metern!) und ich war schon durchnässt bevor ich überhaupt den Dampfer erreichte. Von Panorama war also nix zu wollen und junge, wohlgeformte Damen waren auch nicht zu sehen.

Der einzige Vorteil war, dass aufgrund des heftigen Regens buchstäblich hunderte von Wasserfällen überall die Hänge herabstürzten, was schon ein recht eindrucksvolles Bild war:


Dennoch, ganz ehrlich gesagt hätte ich doch eher gern die Touri-Nummer mitgenommen, aber so isses nun mal.

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